Nanochloropsis
Isochrysis
Tetraselmis
Mischkultur
Brachionus
Copepoden
Euplotes
Pomacentrus alleni
Amphiprion ocellaris
Pterapogon kauderni
Lysmata rathbunae
Lysmata amboinensis
Zuchtversuch 2 (Nicht erfolgreich)

In der Nacht vom 5 auf den 6 Juni war es wieder soweit. Die Rathbunae bekamen Nachwuchs. 2 Tage zuvor hatte ich die Garnele vorsichtig gefangen und in einen Aufzuchtkasten gesetzt. Diesmal konnte ich die Garnele stressfrei fangen, so das keine Eier verloren gingen.



Die Larven setzte ich in unterschiedliche Becken. Ungefähr ein drittel ist noch im Aufzuchtkasten, ein drittel hab ich in ein Aufzuchtbecken und die restlichen in ein Aufzuchtbecken das im Kreislauf meiner Nanobecken hängt. Die Aufzuchtbecken werden rund um die Uhr beleuchtet.

Leider gibt es momentan ein kleines Problem mit meinen Brachionus. Die Kultur ist mir kurz zuvor wegen mangelnder Sorgfalt eingegangen und die neue Kultur muss sich erst noch ausreichend vermehren. Alle Larven kann ich auf keinen Fall ausreichend mit Brachionus versorgen. Ob ich sie mit anderem Futter hochbringe weiss ich jetzt noch nicht. Artemia Nauplien kann ich erst in einem Tag füttern da ich sie erst angesetzt habe.



Zuchttagebuch

Tag 1 : Die Larven wurden in 3 verschieden Becken verteilt. Ein drittel ist noch im Aufzuchtkasten, ein drittel ist in einem seperatem Aufzuchtbecken und der Rest ist in einem Aufzuchtbecken das im Kreislauf der Nanobecken hängt. Gefüttert wird mit etwas Brachionus, Cyclop Eeze und zerbröselten Flockenfutter.
Tag 2 : Im Auzuchtskasten sind viele gestorben. Habs wohl zu gut mit Cyclop eeze gemeint. Auch ist die Wasserzirkulation nicht gerade gut da nur ein kleines Artemiasieb eingeklebt ist. In den anderen Becken sieht es besser aus. Die Larven haben sich schon verändert und man sieht die Stilaugen. Gefüttert werden sie momentan mit etwas Brachionus, Artemia Nauplien und einer selbstgemachten Futtermischung.
Tag 3 : Den Garnelen im Becken das im Nanokreislauf hängt, gehts super. Gefüttert werden sie mit Artemia Nauplien und der Futtermischung. Bei den anderen schauts schlechter aus. Im Aufzuchtkasten sind bis auf ein paar alle gestorben und auch im extra Zuchtbecken gabs viele Verluste. Deshalb hab ich das seperate Zuchtbecken jetzt auch an die Nanobecken angeschlossen um die restlichen nicht auch noch zu verlieren.
Tag 4 : Die restlichen Larven sind noch wohlauf und haben sich wieder gehäutet. Sie halten sich jetzt mehr am Boden auf und fressen gierig das Futter.
Tag 5 : Heute wurden alle Larven entfernt und das Becken gründlich gesäubert. Am Boden hatte sich schon eine Schicht mit Algen und Futterresten gebildet. Ich bin schon gespannt ob ich die kleinen nur mit Artemia Nauplien und der Futtermischung gross ziehen kann.
Tag 6 : Den Larven gehts gut. Gefüttert wird nur noch mit der Futtermischung. Diese besteht aus verschiedenen Futtersorten die in einem Mörser zerkleinert werden. Falls die Aufzucht damit erfolgreich ist, erfahrt Ihr hier die Zusammensetzung.
Tag 7 : Keine Änderung!
Tag 8 : Da die Larven durchsichtig sind, kann man deutlich sehen das sie das Futter auch fressen. Ich bin echt immernoch gespannt ob das klappt.
Tag 9 : Keine nennenswerte Veränderung.
Tag 10: Keine nennenswerte Veränderung.
Tag 11 : Die Larven haben sich wieder verändert und haben jetzt 2 lange Paddel.
Tag 12 : Fressen weiterhin nur die Futtermischung.
Tag 13 : Keine Änderung.
Tag 14 : Dadurch das die Zuchtbecken an die Nanoanlage angeschlossen sind macht das ganze viel einfacher. Wasselwechsel ist nicht nötig.
Tag 15 : Keine Änderung.
Tag 16 : Die Garnelen werden 3 mal am Tag mit der Futtermischung versorgt. Altes Futter wird vorher vom Boden abgesaugt.
Tag 17 : Es wird nach wie vor rund um die Uhr beleuchtet. Ob das so gut ist weiss ich nicht. Das nächste mal versuch ich es mit einem Tag- Nachtrhytmus.
Tag 18 : Ein paar Larven sind gestorben, ich vermute das es an der hohen Temperatur liegen könnte.
Tag 19 : Es gibt weiterhin grosse Probleme die Temperatur unter 30 Grad zu halten. Unterm Dach bei mir ein grosses Problem. Die kleine Becken heizen sich viel schneller auf.
Tag 20 : Mittlerweile kühle ich die Becken mit einem Vertilator, habe aber durch die hitze viele Larven verloren.
Tag 21 : Die Temperaturschwankungen sind sehr schlecht für die Larven, es sind nicht mehr viele übrig.
Tag 22 : Wieder gabs Verluste.....
Tag 23 : Sehr traurig jeden Tag tote Larven abzusaugen... Die Temperatur schwankt zwischen 25 Nachts und 29 Grad am Tag. Der Ventilator packts leider nicht, es sind nur noch 3 Larven übrig.
Tag 24 : Diesen Versuch kann ich wohl auch abhaken! Nur noch eine Larve am leben.
Tag 25 : Für das nächste mal muss ich mir was einfallen lassen wie ich die Beckentemperatur konstant halten kann.
Tag 26 : Die letzte Larve ist heute gestorben.


Fazit

Die grossen Temperaturschwankungen haben die Larven nicht verkraftet. Ist logisch! Ich werde mir was einfallen lassen müssen um die Temperatur beim nächsten mal konstant zu halten. Keine leichte Aufgabe, denn ich wohne unter dem Dach und da sind 40 Grad im Zimmer keine seltenheit.